Autor: n.h.
 Fans mit Falko Götz im Holsteiner Ein Anfang ist gemacht: Rund anderthalb Stunden saßen acht Vertreter der Holsteiner Fanszene mit Falko Götz und den Medienverantwortlichen der KSV in freundlicher Atmosphäre am Dienstagabend im Obergeschoss des Holsteiner zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Der Termin, der ursprünglich auf einen Interview-Wunsch des Supside-Fanzines Nellie zurückging, wurde dann auch genutzt, um Fragen sportlicher, aber auch organisatorischer Art loszuwerden. Breiten Raum nahm sowohl beim Interview der Nellie als auch in der anschließenden Gesprächsrunde der Aufbau eines professionellen Scoutings ein, wobei Götz klarmachte, dass vieles auch erst in der dritten Liga umgesetzt werden könne, zunächst aber die Priorität in der ersten Mannschaft und der aktuellen Rückrunde liege.
In Hinblick auf das kommende Magdeburg-Spiel betonte Götz, dass die Mannschaft keinerlei Motivationsproblem habe, warb aber andererseits für Verständnis, dass man nicht vom ersten Spiel alles erwarten könne und manche Veränderungen nicht einfach von heute auf morgen gingen und Zeit bräuchten. Götz, der sich durchaus gut informiert zeigte, was das teilweise sehr kritische Kieler Publikum angeht, bat die anwesenden Fans, dabei mitzuhelfen, im Stadion eine positive Stimmung aufzubauen. Gerade für die jungen Spieler, die in Testspielen ohne Publikum viel Potenzial gezeigt hätten, wäre es wichtig, Unterstützung von den Rängen zu erhalten.
Die Wahrheit liegt natürlich letztlich auf dem Platz und Götz wird im Endeffekt auch an Ergebnissen und Punkten gemessen werden. Was das stilistische am Spielfeldrand angeht, so waren durchaus neue und aus Fansicht erfreuliche Töne zu hören. Götz ließ für seinen Teil durchblicken, dass ihm eine "regelmäßige und permanente Kommunikation" mit den Fans wichtig sei und er für alles ein offenes Ohr habe, solange dies in einer respektvollen Weise geschehe und nicht in Form von Gepöbel. Und am Ende verabschiedete sich der Neukieler, der zum 1. April seine eigenen vier Wände in Kiel beziehen wird, mit den Worten: "Ich denke, wir sehen uns nun öfter".
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