Autor: n.h.
 Wird auch in Zukunft leider Ausnahme bleiben: Maskottchen-Misshandlung durch den Stadionsprecher Ein knappes Jahr ist es her, dass sich die damalige Radio-Nora Stadioncrew mit Fans des Regionalliga-Spitzenreiters traf, um sich über das "Showprogramm" im Stadion auszutauschen. Der offizielle Medienpartner der KSV heißt nun zwar RSH, doch waren es wieder York Lange und Christian Panck, die mit Mitgliedern von Supside und Gegengerade sowie den Fanbeauftragten ein Update in Sachen Stimmung im Stadion vornahmen.
Während sich beim letzten Aufeinandertreffen vieles um die Musikauswahl drehte, so lag dieses Mal der Schwerpunkt eher darin, dass mehr Stimmung von den Fans selbst kommen soll - und nicht aus den Lautsprechern. Denn mit Blick auf die aktuelle Tabelle scheint es wichtiger denn je, dass der "13. Mann" wie eine Eins hinter der Mannschaft steht.
Ziemlich schnell wurde allen Beteiligten klar, dass man im Endeffekt im selben Boot sitzt. Und sicherlich wird der Schreiber nicht der Einzige sein, der am Ende mit dem Gefühl rausging, gut anderthalb Stunden wertvolle Lebenszeit sinnvoll verbracht zu haben.
Konkret wurde darüber gesprochen, wie man die teilweise als sehr störend empfundene "Animation" zurückfahren kann und stattdessen mehr von den Tribünen kommt. Moniert wurde von Fanseite, dass zu laute Beschallung zum falschen Zeitpunkt vielstimmigen Support unmöglich mache. Für Christian und York wiederum wäre es eine große Arbeitserleichterung, wenn in der Tat mehr von den Rängen käme.
Gemeinsam wurde nun überlegt, vor dem Spiel den Ablauf zwischen Bekanntgabe der Mannschaftaufstellung und Einlauf der Teams zu straffen und durch gezieltes Runterpegeln Wechselgesänge zwischen den Tribünen (vor dem "Entre dos Tierras"-Intro) zu ermöglichen. Ebenso soll nach dem Pausenpfiff nicht sofort die volle Kanne Beschallung einsetzen, damit sich das Publikum positiv bemerkbar machen kann, wenn die Holstein-Kicker den Gang in die Kabine antreten.
Eine weitere Änderung kommt hoffentlich möglichst häufig zum tragen: Wenn die KSV zu Hause siegt, dann soll es in Zukunft keine laute Musik á la "Hey das geht ab" mehr geben, wenn die Mannschaft zum Publikum kommt. Stattdessen soll auch hier verstärkt die Stimmung von den Rängen kommen.
Ob das gutgehen wird? Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Und alle Beteiligten werden in Zukunft einen engeren Draht zueinander pflegen, um sich unter Umständen sogar während eines Spieles kurzschließen zu können.
Fanabend geplant
Dass das Gesprächsklima am Donnerstag stimmte, belegt aber auch noch eine andere Absprache: Am Mittwoch, den 17. Februar um 19 Uhr wird, wenn das letzte "OK" aus Richtung Trainerstab kommt und es terminlich keine sonstige Überraschung gibt, ein Fanabend im Holsteiner mit Trainern, ausgewählten Spielern und dem nicht mehr ganz neuen KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke stattfinden. Moderation: York Lange.
Vormerken!
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