Autor: n.h.
 Bald Vergangenheit? Drogensüchtiger mit Stadionmagazin in Block J Eine Debatte läuft aus dem Ruder: Nachdem in der Gastronomie aus Gründen des Gesundheitsschutzes - vom Prinzip her durchaus nachvollziehbare - Reglementierungen für Raucher gelten, werden nun zunehmend irrationalere und fundamentalistischere Töne angeschlagen. Bereits Anfang Februar plädierte der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, Hans-Ludwig Meyer, in den Lübecker Nachrichten für ein generelles Rauchverbot auf Sportplätzen "von der Kreisklasse bis zur Bundesliga".
Per Hamburger Abendblatt rüstet Meyer nun noch weiter verbal auf: "Für mich gilt: Drogen und Sport gehören einfach nicht zusammen." Und
verweist darauf, dass die KSV erwäge, auch im Holsteinstadion per
Lautsprecherdurchsagen darauf hinzuweisen, dass man auf das Rauchen
verzichten solle. Eine entsprechende Anfrage von holstein-block.de bei der KSV Holstein,
ob ein generelles Rauchverbot im Stadion ins Auge gefasst werde, ist
noch nicht beantwortet worden.
Der (nichtrauchende) Schreiber von Holstein-Block.de ist sehr dafür,
dass unverbindliche Apelle vom Stadionsprecher für das Nichtrauchen
gemacht werden, wenn gleichzeitig dann auch Durchsagen kommen, dass man
sich nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen soll, Bierkonsum dick macht und ungeschützter
Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern gefährlich ist.
Denn auch schlechte Zähne, Bierbäuche, AIDS und Sport gehören einfach nicht zusammen.
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