Autor: KSV-Holstein Presseservice
(im Wortlaut dokumentiert)
Stellungnahme zu den Vorfällen im
Rahmen des Nordderbys zwischen dem VfL Osnabrück und Holstein Kiel am Freitag,
den 30. April 2010
Sehr geehrte
Damen und Herren,
die KSV Holstein von 1900 e.V. distanziert sich in
aller Deutlichkeit von den Fan-Ausschreitungen so genannter Kieler Fans am
vergangenen Freitag im Rahmen des Drittliga-Nordderbys zwischen den Störchen und
dem VfL Osnabrück. KSV-Trainer Christian Wück und der Sportliche Leiter Andreas
Bornemann verurteilten Medienvertretern gegenüber das Verhalten bereits direkt
im Anschluss an das Spiel auf das Schärfste.
Holstein Kiel bedauert die
Ereignisse und wird im Rahmen aller rechtlich zur Verfügung stehender Mittel
weiterhin versuchen, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sowie ausufernde
Gewaltbereitschaft einzudämmen bzw. komplett zu unterbinden. Die KSV wird nichts
verharmlosen, sondern diese Vorfälle überaus ernst nehmen. Der Verein wird
weiterhin konsequent gegen alle vorgehen, die Fußballspiele der Kieler Störche
– sowohl Heim- als auch Auswärtsspiele – als Plattform für solche
Ausschreitungen betrachten.
Auch aufgrund der Tatsache, dass der
Gästefanblock an der Bremer Brücke laut ersten Ermittlungen abgesehen von der
Anwesenheit Kieler Fans ein Treffpunkt unterschiedlicher Fangruppierungen –
auch anderer Vereine – gewesen sein soll, und die Sicherheitsvorkehrungen
nicht ausreichend waren, wird die KSV Holstein sich intensiv um eine Aufklärung
der Vorgänge bemühen.
Holstein Kiel steht zur Aufklärung der
Ausschreitungen im engen Kontakt mit den Behörden sowie Sicherheitsbeauftragten
und Fanvertretern beider Vereine.
Ihre KSV Holstein
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