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10. Mär 08 |
 Massenvernichtungswaffe oder Dixieklo? Bildquelle:Fanclub-am-Exer … so klingt es, möchte man meinen, wenn man die Paarung VSK
Osterholz-Scharmbeck vs. Kieler SV Holstein liest. Nun, daraus wurde leider
nichts. Während einem eine in etwa gleichwertige Tour ins idyllische
Heeslingen, aufgrund Gastfreundschaft und nettem Spiel noch in guter Erinnerung
war, wurde man an diesem Sonntag stark enttäuscht. Dass man als dreiköpfige
Reisegruppe nicht ins Vereinsheim zum Mittagessen einkehren darf, mag man noch
verstehen, aber wenn einem dann von Seiten der Staatsmacht verboten wird, zurück
in den Ort zu gehen um gemütlich in einem Landgasthof zu dinieren oder
ähnliches, dann fehlt einem doch etwas das Verständnis. Der übertriebene
Sicherheitswahn an diesem Tag erinnerte eher an einen G8 Gipfel, als an eine
Oberligapartie. Und als Fan der Auswärtsmannschaft fühlte man sich alles andere
als wohl, da konnte auch das freundliche Personal der Wurst- und Bierbude nicht
das Gesamtbild ändern.
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28. Okt 07 |
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Was hat man sich letzte Woche noch aufgeregt über die "größte Blamage der Vereinsgeschichte". Holsteins erste Mannschaft kassierte ausgerechnet gegen die zweite Lübecker Garnitur die erste Heimniederlage des Jahres 2007. Doch während die Pleite auf dem Rasen eher mit 90 Minuten Blackout und auch einer guten Portion Pech zu tun hatte, kann man dies von der größeren Pleite - wenn man Gerhard Müller in den gestrigen Kieler Nachrichten glauben darf - nicht behaupten. "Unprofessionalität" wäre den Holstein-Verantwortlichen im besten Fall vorzuwerfen, dass die Anfrage des SHFV für ein Damen-Länderspiel im Holsteinstadion im April garnicht erst beantwortet wurde und nun Kiel "nicht mehr im Kalkül" gewesen sei, Austragungsort für das erste Länderspiel nach der erfolgreichen WM zu sein. Dies findet nun in Lübeck statt.
Der fußballinteressierten Öffentlichkeit in Kiel mag es aber noch schlimmer erscheinen:
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2. Okt 07 |
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 Stadionticket mit bengalischem Feuer In Deutschland darf sogenanntes Kleinfeuerwerk nur in der Zeit vom 31.12. 0.00 Uhr bis zum 1.1. 24.00 Uhr von volljährigen Laien abgebrannt werden. Trotzdem geht das Geböller schon los, wenn um den 27.12. herum die Knallware in die Geschäfte kommt. Bengalische Feuer sind in den meisten Stadionordnungen untersagt. Trotzdem warb auch die KSV Holstein in der Vergangenheit mit stimmungsvollen Stadion-Bildern, auf denen Bengalofackeln zu sehen waren. Beim Spiel in Oberneuland führte ein von mitgereisten Fans unsachgemäß entzündeter Bengalo dazu, dass dem Linienrichter in einer entscheidenden Situation - Tor für Holstein - die Sicht genommen wurde und das Tor nicht galt. Dumm gelaufen. Die Spieler waren zu Recht sauer.
Dies hätte nun ein Anlass sein können, dass sich Vertreter von Verein, Fans und Mannschaft in Ruhe zusammensetzen, um gemeinsam zu besprechen, wie solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können. Der Verein wählte aber einen anderen Weg. Und es darf bezweifelt werden, ob das wirklich schlau war, was die KSV Holstein als "offizielle Stellungnahme" auf ihrer Homepage verlauten ließ.
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