Autor: n.h.
"Das war dieses Nachholspiel im März, wo man sich bei gefühlt Minus zehn Grad den Arsch abgefroren hat und nicht einmal Glühwein da war" - So oder so ähnlich wird in spätestens einem Jahr die Erinnerung an dieses Spiel bei einem Teil der offiziell 1912 Zuschauer aussehen. Womit jetzt nicht behauptet werden soll, dass das Spiel an sich schlecht war: Holstein hat im Grunde genommen eine gute Leistung gegen sehr defensiv ausgerichtete Hamburger gezeigt, aber leider fiel bei keiner der vorhandenen Kieler Möglichkeiten ein Tor. Andererseits blieb auch der finale Tritt in die Magengrube aus, denn entgegen der Gewohnheit bei solchen Spielen gegen einen tendenziell schwächeren Gegner bekam man in der Schlussphase nicht noch einen eingeschenkt.
So waren die Kommentare, die man danach beim Aufwärmen im Holsteiner hörte, auch eher positiv gestimmt, was bei einem Heimunentschieden gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten auch nicht selbstverständlich ist. Festzuhalten wäre vielleicht noch, dass es sich mit dem "harten Kern" von 1800-2000 Fußballinteressierten im Holsteinstadion eigentlich recht gut aushalten lässt und das Eventbeiwerk, dass noch bis vor kurzem im Stadion genervt hat, angenehm und angemessen zurückgefahren wurde.
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