Holstein Block Kiel - Holsteinstadion
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90 Minuten

SHFV-Pokal 2010: Holstein Kiel - VfB Lübeck

Schafft Kiel die Pokal-Überraschung?

13. Mai 10

4.6.2008, 90. Minute
4.6.2008, 90. Minute
"Der Pokal hat seine eigenen Gesetze": Gemeint ist, dass in der Vergangenheit Dörfer und Kleinstädte wie Vestenbergreuth, Geislingen oder Eppingen dadurch bundesweite Aufmerksamkeit auf sich zogen, dass ihre hoch motivierten unterklassigen Fußballteams vermeintliche Favoriten wie den FC Bayern oder den HSV aus dem DFB-Pokal kegelten. Und auch der VfB Lübeck verhalf seiner Heimatstadt - einer Randgemeinde Hamburgs, die ansonsten allenfalls durch den zweiten Hamburger Flughafen überregional ein Begriff ist - 2004 mit dem Halbfinal-Einzug zu einer kurzzeitigen Popularität. Schon unter normalen Umständen wäre es also keine große Überraschung, sollte der unterklassige VfB am Freitag die ligahöhere Mannschaft aus der Landeshauptstadt schlagen.

Dass der Pokal eigene Gesetze hat, hat der Schleswig-Holsteinische-Fußballverband (SHFV) indes im laufenden Pokalwettbewerb auf seine Weise bewiesen und einfach die Regeln vordergründig zugunsten Kiels geändert - was aber in Wirklichkeit ein Geschenk an das Team aus der am gleichnamigen Autobahnkreuz gelegenen Stadt war.

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Holstein Kiel - Borussia Dortmund 2 - 4:3

"Tag der Befreiung"

9. Mai 10
Pro Fröhling
Schönes Spruchband.
8. Mai, "Tag der Befreiung": das Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Dortmund markierte für den in den letzten Monaten völlig desillusionierten Zuschauer das mittlerweile langersehnte Ende einer mehr als bitteren Saison. So hat sich wohl auch manch einer zwingen müssen, der KSV im Holsteinstadion das letzte Geleit in Liga 3 zu geben. Wenn nicht am späten Vormittag der Sprühregen noch aufgehört hätte, dann wären das auch rein äußerlich perfekte Bedingungen für ein Begräbnis gewesen. Aber im Endeffekt wurde der Tag dann doch ganz nett.

Woran das unterhaltsame Spiel mit seiner im Ergebnis überraschenden Dramaturgie durchaus seinen Anteil hatte.

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VfL Osnabrück - Holstein Kiel - 3:1

Armselig

1. Mai 10

osnabrueck-kiel-storch.jpgLetztes Auswärtsspiel der KSV in der 3.Liga. Und aus sportlicher Sicht kann man sagen: Trotz der Niederlage war es ein respektabler Auftritt, den Holstein beim Aufstiegsanwärter VfL Osnabrück hingelegt hat.

Statt der von manchen befürchteten Demontage lag man zur allgemeinen Überraschung sogar schon nach drei Minuten in Führung. Schockstarre, Nervenflattern unter den 16.000 Osnabrücker Zuschauern an der ausverkauften Bremer Brücke. Und dem verunsicherten VfL fiel in der ersten Halbzeit auch nicht viel ein gegen Kieler, die den Vorsprung lange Zeit geschickt verteidigen konnten. Das ging recht lange gut - doch die Offensivaktionen der bekanntlich heimstarken Osnabrücker wurden immer drückender, so daß der VfL das Spiel unter der Regie des starken Lindemann letztlich verdient drehen konnte. Von Holstein kam dagegen offensiv nicht mehr viel. Dennoch: ein ehrenwerter Auftritt der Störche, die das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestalten konnten.

Weniger erfreulich dagegen die Vorgänge im – nebenbei gesagt viel zu kleinen - Gästeblock. Hier hatte ein Teil der Holstein-Anhänger also eine „Aktion“ vorbereitet. Und es wäre durchaus nachvollziehbar gewesen, wenn sich der Frust nach einer völlig mißratenen Saison in irgendeiner Form gegen die eigene Mannschaft oder den Vorstand entladen hätte. Pfiffe gegen die Spieler, den Trainer, „Vorstand raus!“-Rufe oder ähnliches. Das war aber nicht der Fall.

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37. Spieltag: VfL Osnabrück - Holstein Kiel

Neulich im Klinikum Osnabrück ...

29. Apr 10

Image
25.April 2010, 16.29 Uhr, 53 cm, 3760g, m
„Ich komm zum Glück aus Osnabrück“ (Marketing-Slogan)? Oder uninteressante „Stadt ohne Eigenschaften“ („Die Welt“, 12.12.2009)? Der Autor ist sich auch über ein Jahr nach seinem Wohnortwechsel von Kiel nach Osnabrück nicht gänzlich klar darüber, was er nun eigentlich von der „Friedensstadt“ halten soll. Vergleicht man die beiden Städte kann man sagen: Was die umgebende Natur angeht, ist Kiel vorne. Der Teutoburger Wald mag bundesligareif sein. Kieler Förde und Ostsee aber sind dagegen Champions League.

Bezüglich der lokalen Verankerung und Präsenz des Fußballvereins im öffentlichen Leben muss man jedoch neidlos anerkennen: Hier besteht offenbar ein Klassenunterschied zwischen dem VfL Osnabrück und Holstein. So werden Heimspiele in der 160.000 Einwohnerstadt regelmäßig von etwa 10.000 Zuschauern besucht. Zum letzten Auswärtsspiel fuhren mal so eben 8000 Anhänger nach Dortmund – Zahlen, von denen man in Kiel nur träumen kann.  Auch Absetzbewegungen zu benachbarten höherklassigen Clubs (wie von Kiel in Richtung HSV oder St.Pauli) scheint es hier - etwa nach Dortmund oder Bremen – kaum zu geben.

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Holstein Kiel - SG Dynamo Dresden - 1:0

Pro Fröhling!

28. Apr 10

Torsten Fröhling
Torsten Fröhling beim 'kleinen Derby' auf der Lohmühle
Das ist mit Sicherheit eine Premiere auf dieser Seite, dass die Überschrift für eine Rückschau auf ein Spiel bereits vor dem Spiel feststand - sonst ist die Headline meist als letztes fertig. Auf den ersten Blick scheint der Zeitpunkt, ausgerechnet nach dem einzigen Heimsieg des Jahres vor etwa 1500 anwesenden Kieler Zuschauern nach einem neuen (alten) Trainer für die nächste Saison zu rufen, ungünstig. Wobei das Gegenteil richtig ist: Eine solche Forderung macht gerade dann am meisten Sinn, wenn sie frei ist vom Geruch des Populismus bzw. dass man einfach nur auf einen fahrenden Zug aufspringt, wie es bei einer weiteren Niederlage zwangsläufig geschehen wäre.

Der Schreiber hat derzeit große Sorgen, dass man bei Holstein nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und auch die nächste Saison unter die Rubrik "verlorene Zeit" fallen wird. Dass einerseits aus heiterem Himmel wieder externem Personal der Vorzug gegeben wird, bevor man bewährten (!) eigenen Leuten das Vertrauen gibt. Oder dass ein "Weiter so!" regiert. Was im Falle von Christian Wück bedeuten würde: mit einem der Verantwortlichen für diesen sportlich kläglichen Abstieg, der am Ende auch rechnerisch schon drei Spieltage vor Ende feststand, wird die sich bietende Chance auf eine Aufbruchstimmung durch einen ehrlichen Neubeginn, im Keim erstickt.

Kurzum: Man möchte endlich wieder mit dem Spaß und der maximalen Identifikation mit dem Verein zu Holsteinspielen gehen können, wie es zuletzt in der Hinrunde der Saison 08/09 möglich war. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

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Ergebnisse 51 - 60 von 252

Regionalliga Nord 2011/2012

Holstein 18  41  +28
Red Bull 17  39  +23
Halle 18  39  +15
Hannover 96 17  25  -3
Hertha BSC 2 17  25  -10
TSV Havelse 17  24  +5
VFC Plauen 17  23  -2
Berliner AK 17  22  -2
Hamburg 2 16  21  +5
10  Halberstadt 17  21  +2
11  Meuselwitz 17  21  -11
12  Wolfsburg II 17  20  0
13  St. Pauli II 16  19  -5
14  Wilhelmshvn 17  18  -5
15  Magdeburg 17  17  -5
16  VfB Lübeck 17  17  -8
17  SV Meppen 17  17  -8
18  Cottbus II 17  14  -19

Kommentare

100 Jahre Holstein-Stadion/Platz
schöner Kommentar shalalala :D
14.11 '11 um 16:34
Von -ZEUS- Weiter ...

100 Jahre Holstein-Stadion/Platz
shalalala shalalalalalalala 100 Jahre...
11.11 '11 um 14:17
Von shalalala Weiter ...

100 Jahre Holstein-Stadion/Platz
so siehts leider aus.....
4.11 '11 um 19:02
Von beobachter Weiter ...

100 Jahre Holstein-Stadion/Platz
Würde mir auch wünschen das der Verein...
2.11 '11 um 13:28
Von Holstein Freund Weiter ...



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