Autor: n.h.
Während sich das Hindenburgufer am Donnerstagmittag aufgrund des steifen Windes aus Südwest als längste Strandpromenade der Landeshauptstadt präsentierte, konnte man auf den Trainingsplätzen der KSV in Projensdorf nicht gerade von Niedrigwasser sprechen. Der ständigen Starkregenschauer wegen musste die Trainingseinheit am Donnerstagvormittag, bei der unter anderem das Flügelspiel auf dem Programm stand, auf dem Kunstrasenplatz stattfinden - die Naturrasenplätze waren "wie ein voll gesogener Schwamm" (Gutzeit).
Vom Wellnessefaktor her dürfte derzeit ein Bad in der Förde allerdings mit dem kommenden Plauen-Spiel auf dem zusätzlich von den Eierwerfern misshandelten Rasen des Holsteinstadions absolut vergleichbar sein, dabei aber vermutlich ungleich spannender.
So tat dann auch Trainer Gutzeit die Äußerung von Karsten Fischer gegenüber dem RSH-Reporter vor dem donnerstäglichen Pressegespräch, dass das eine "ganz lockere Sache" gegen den aktuellen Tabellen-Elften würde, leicht amüsiert als Ulk ab, denn für eine spielstarke Mannschaft wie Holstein kann das gegen "körperlich robuste" Plauener eine ganz enge Kiste werden, wenn man auf einem tiefen Acker spielen muss.
Dabei wären bei Holstein jetzt endlich wieder auch einige spielstarke Stammkräfte zurück im Kader, wie beispielsweise Fiete Sykora oder Florian Meyer. Und auch Neuzugang Patrick Lindner würde von Training zu Training besser, sei aber noch kein Kandidat für 90 Minuten.
So hat Trainer Gutzeit verschiedene Optionen bei der taktischen Aufstellung, sei es z.B. auch, dass man mit zwei echten Außenstürmern spielen wird.
Kein Thema ist bisher indes eine Absage des Spiels aufgrund von "Hochwasser". Da die Plauener bereits am Freitag anreisen, würde dann spätestens am Freitag Gegenteiliges verlautbar werden. So ist dann zu hoffen, dass am Samstag an die guten vergangenen Spiele angeknüpft wird, auch was die Zuschauer angeht. Und so tippt der Schreiber dieses Mal, dass Holstein ein 2:0 schafft, weil rein statistisch gesehen einfach mal ein zu-Null-Erfolg fällig ist - und das ganze vor knapp 4000 Zuschauern.
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