Autor: n.h.
 Mit dem richtigen Einsatz ... Burghausen hat offensichtlich während der Winterpause seine Kreativ-Abteilung verstärkt. Zumindest ist man jetzt auf die Idee gekommen, das Bewässerungssystem als Rasenheizung zu nutzen, während die eigentliche Heizung wahlweise seit längerer Zeit kaputt ist, nach Meinung anderer Gesprächpartner - vor Ort im Dezember - aber einfach nur zu hohe Stromkosten verursacht. Aber vielleicht hat man sich dieses Mal einfach nicht getraut, das Spiel wieder abzusagen, nachdem eine achtköpfige Kieler Platzkommission schon zum ursprünglichen Termin die Bespielbarkeit in der Wacker-Arena nach 930km Anreise nachwies. Und bekanntlich dabei das Spiel einfach durchzog und 3:0 siegte.
Dass nur die Zeitschrift "11 Freunde" (Februar-Ausgabe) und nicht der DFB dieses Ergebnis anerkannte, mag ein kleiner Schönheitsfehler sein. Aber mit dem richtigen Einsatz sollte auch der A-Kader der KSV Holstein in der Lage sein, drei Punkte nach Kiel mitzubringen.
 ... gehört die Arena (wieder) uns! Sowohl für Wacker als auch für Holstein ist das Spiel am Mittwochabend das erste nach der Winterpause. Allerdings hatte das oberbayrische Team in der Winterpause die Gelegenheit, auch gegen höherklassige Mannschaften wie den SV Ried (1. Liga Österreich) und 1860 zu testen, gegen die man jeweils knapp mit 1:2 verlor. Auf Holsteiner Seite erscheint die Vorbereitung - auch wetterbedingt - eher suboptimal verlaufen zu sein. Höherklassige Testgegner: Fehlanzeige.
Im Gegensatz zu Burghausen, das nur einen Winter-Neuzugang für die Abwehr präsentierte, hat Holstein mit Massimo Canizzarro und Benjamin Schüßler die Abteilung Offensive verstärkt. Und auch Fiete Sykora, monatelang verletzt, wird von Christian Wück als "Neuzugang" gehandelt. Angesichts wenig aussagekräftiger Testspiele und der Gelbsperre von Michael Holt stellen sicherlich nicht nur die Kieler Nachrichten in ihrem Vorbericht die bange Frage, in welcher Form sich die "Störche" befinden.
Wahrscheinlich sind auf einem Platz, der vermutlich nicht viel besser bespielbar sein wird als im Dezember, keine fußballerisch wertvollen Heldentaten zu erwarten und das Spiel wird letztlich über die richtige Einstellung und Kampf entschieden werden. Sollte sich das blau-weiß-rote Team hierbei ein Beispiel an der "Vorhut" im Dezember nehmen, allerdings ein paar Bier und besonders "Absinth-Red-Bull" am Vorabend weglassen, sollte es mit einem knappen 1:0 Auswärtssieg klappen.
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